JAHRESPROGRAMM 2016 SCHLOSS HARTMANNSBERG

 

SchmidtSchuch

 

Freitag, 15. April, 20 Uhr

 

Thomas Schuch (Klavier) &
Katarina Schmidt (Violoncello)

Werke von
Schubert, Schumann 
Brahms und Debussy

Der 24jährige, in Stephanskirchen lebendende Pianist Thomas Schuch erhielt 2015 den Kulturförderpreis des Landkreises Rosenheim. Außerdem ist er 1. Preisträger u.a. beim Wettbewerb „Jugend-musiziert“ und Klassik-Förderpreisträger des Steinway-Hauses München. Nach Klavierunterricht bei seinem Vater und an der Musikschule Rosenheim nahm er nach dem Abitur am Ignaz-Günther-Gymnasium sein Klavierstudium an der Musikhochschule München auf und studiert derzeit im Masterstudiengang. Vielfach hat Thomas Schuch schon in der Region konzertiert, so mit dem Musikverein Rosenheim, der Bad Reichenhaller Philharmonie, solistisch im Schatt-Decor-Foyer und auch schon auf Schloss Hartmannsberg.
Seine Partnerin am Violoncello, Katarina Schmidt, spielt bereits seit ihrem dritten Lebensjahr Violoncello. Seit 2008 studiert sie an der Musikhochschule München. Bereits mit zehn Jahren gab sie ihr Debüt als Solistin mit Orchester und hatte seitdem viele öffentliche Auftritte, unter anderem im Münchner Herkulessaal, mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim und mit der Bad Reichenhaller Philharmonie. Auch zahlreiche Musikpreise konnte sie schon gewinnen. Ihre Ausbildung ergänzt sie durch den regelmäßigen Besuch von Meisterkursen bei renommierten Solisten.

Fotos: Thomas Schuch & Katarina Schmidt

     

Kirchleitn

 

 

Sonntag, 8. Mai, 17 Uhr

 

Hartmannsberger Frühjahrssingen

mit regionalen Volksmusikensembles und Bert Lindauer (Sprecher)

 

Wie jedes Jahr im Mai lädt Bert Lindauer zum Hartmannsberger Frühjahrssingen und gibt – der Jahreszeit gemäß - unterhaltsame und besinnliche Texte zum Besten. Für die volksmusikalische Umrahmungen sorgen wie gewohnt exzellente Vokal- und Instrumentalensembles aus der Region.

Foto: Kirchleitn Saitenmusi und Echtler Sängerinnen
Frühjahrssingen 2015

 

     

 

Gall

 

Freitag, 17. Juni, 20 Uhr

 

Chris Gall &
Bernhard Schimpelsberger


Piano meets Percussion

 

 

Der Bad Aiblinger Pianist Chris Gall spielte bereits vor einigen Jahren zusammen mit dem Perkussionisten Bernhard Schimpelsberger und dem indischen Sitarspieler Shakir Khan in der Formation „Taalis“. Jetzt treffen sich Gall und Schimpelsberger nach längerer Zeit wieder. Beide konzertierten in den letzten Jahren erfolgreich mit eigenen Solo-Programmen, die sich nun in ihrem aktuellen Programm ergänzen und miteinander verschmelzen. So entstehen eine faszinierende Symbiose und ein spannender Dialog aus impressionistischen Klavierklängen mit virtuosen und feinsinnigen Rhythmen verschiedenster Perkussionsinstrumente.
Auch Chris Gall ist Förderpreisträger des Landkreises, allerdings des Jahres 1996. Kaum ein deutscher Pianist hat in den vergangenen Jahren die Stilgrenzen des Jazz so konsequent und originell erweitert. So reiste der Absolvent des renommierten Berklee College of Music in Boston z.B. als Gastmusiker mit Quadro Nuevo nach Buenos Aires und war als Pianist und Komponist bei den CD Aufnahmen zur Quadro Nuevo CD „Tango!“ beteiligt. Anfang 2015 ist Galls erstes Solo-CD „Piano Solo“ erschienen.
Der österreichische Perkussionist, Schlagzeuger und Komponist Bernhard Schimpelsberger studierte in Indien jahrelang Rhythmik bei einem der größten Tabla-Meister unserer Zeit, Pandit Suresh Talwalkar. Auf seiner Suche nach immer neuen Klängen bereiste er die ganze Welt und tourte u.a. mit Anoushka Shankar und vielen anderen Größen der indischen Musik. In seinen Kompositionen verbindet er die Poesie und Vielschichtigkeit der indischen Musik mit den Elementen der westlichen Musik. Heute lebt Bernhard Schimpelsberger in London, der Stadt mit der größten und lebendigsten Szene für indische Musik in Europa.

Foto: Chris Gall und Bernhard Schimpelsberger
     

Frieling

 

3. Juli bis 7. August

 

Ausstellung Alphons Frieling (1905-1995)

Bilder, Zeichnungen, Grafiken

geöffnet: Fr. 14 bis 18 Uhr
Sa. und So. 11 bis 18 Uhr

 

Der in München akademisch ausgebildete Maler Alphons Frieling, geboren 1905 in Worpswrede bei Bremen, war viele Jahre im Landkreis Rosenheim beheimatet, in Rimsting-Hochstätt, Grainbach, Krottenmühl, Prien und Bad Endorf-Hofham. Vom 3. Juli bis 7. August zeigt der Kulturverein im Landkreis Rosenheim in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Rimsting Gemälde, Zeichnungen, Drucke und Skizzen des überregional renommierten Künstlers. Seine Hauptthemen waren Portraits und Landschaftsbilder, viele davon sind im Chiemgau oder am Samerberg entstanden. Zu seinem Repertoire zählen aber auch Werke aus seiner norddeutschen Heimat und aus Italien. Die Gemeinde Rimsting und der Landkreis Rosenheim erhielten jeweils zur Hälfte seine Kunstwerke zur Verwahrung. Jüngst konnte der Landkreis eine Reihe von Aquarellen ankaufen, die nun erstmals in einer Ausstellung zu sehen sind. Kuratiert wird die Ausstellung von einem ausgesprochenen Kenner der Kunstlandschaft Chiemgau, dem Priener Volkskundler und Galerieleiter Karl Aß.

Foto: Alphons Frieling, Steinkirchen am Samerberg

     

 

Yang

 

Freitag, 8. Juli, 20 Uhr

 

Violoncello Solo
Wen-Sinn Yang

Cello-Suiten von
Johann Sebastian Bach
und Gaspar Cassadó

 

Ein einmaliges Klangerlebnis ist zu erwarten, wenn der international gefragte Münchner Cellist Wen-Sinn Yang in der Schlosskapelle zwei der berühmten Cello-Solo-Suiten des Barock-Großmeisters Johann Sebastian Bach sowie eine Cello-Suite des Spaniers Gaspar Cassadó zu Gehör bringt.
Wen-Sinn Yang zählt als Kammermusiker und Solist zu den vielseitigsten Künstlerpersönlichkeiten im Cellofach. Seit dem Gewinn des Ersten Preises beim Internationalen Musikwettbewerb in Genf 1991 ist Wen-Sinn Yang ein gern gesehener Gast auf den bedeutenden Konzertpodien und Musikfestivals in Europa und Asien. Er musizierte mit Dirigenten wie Sir Colin Davis, Lorin Maazel und Mariss Jansons. Sein äußerst breit gefächertes Repertoire ist auf über 20 CD-Einspielungen dokumentiert. Der in Bern geborene Musiker taiwanesischer Abstammung studierte in Zürich und in Berlin. Im Anschluss an sein Engagement als Erster Solocellist im Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks wurde er 2005 als Professor an die Hochschule für Musik und Theater München berufen.
Dieses Konzert ist eingebunden in den „Musiksommer zwischen Inn und Salzach 2016“.

Foto: Wen-Sinn Yang

     
MK

 

Sonntag, 24. Juli, 11 Uhr


Musikkapelle Eggstätt

vom Marsch zur Polka
von traditionell bis modern
von der Klassik bis zur Filmmusik

Die Musikkapelle Eggstätt gibt es seit mehr als dreißig Jahren und sie besteht aus ca. 35 Musikerinnen und Musikern im Alter zwischen 15 und 35 Jahren. Viele der Mitspieler  begannen bereits als Kind, ein Blasinstrument zu lernen und wurden über die  Jugendblaskapelle an die große Musikkapelle herangeführt. Die musikalische Bandbreite der Musikkapelle Eggstätt reicht von bayerischer Blasmusik und Klassik bis hin zu Jazz und Filmmusik. Konzertreisen führten das Ensemble nach Italien, Frankreich, Ungarn, Israel und in die USA. Bei diesem Freilichtkonzert vor der malerischen Kulisse des Schlosssees sorgt die Musikkapelle selbst für die Bewirtung.

Foto: Musikkapelle Eggstätt

 

     
Horntrio

 

Freitag, 23. September, 20 Uhr


Horntrio
Urban - Krause - Meier

Werke von
Bujanowsky, Sarasate
Beethoven und Brahms

 

Das Trio Elisabeth Urban, Sebastian Krause und Theresa Meier spielt in der seltenen Besetzung mit Violine, Waldhorn und Klavier. Die jungen Musiker präsentieren auf Schloss Hartmannsberg ein abwechslungsreiches Programm mit Alphornklängen, einem musikalischen Ausflug in die spanische Romantik und wirkungsvollen Werken von Beethoven und Brahms und Bujanowsky. Dabei kommt auch ein Naturhorn zum Einsatz, das von Sebastian Krause vorgestellt und erklärt wird.
Theresa Meier stammt aus Grassau, wo sie elf Jahre lang Klavierunterricht bei Catalina Popovici erhielt und von der Wolfgang Sawallisch Stiftung gefördert wurde. Von 2011 bis 2015 war sie Jungstudentin am Mozarteum in Salzburg und absolvierte Meisterkurse. Sie ist mehrfache Jugend-musiziert-Preisträgerin, u.a. in der Kategorie Klavier solo. Im Oktober 2015 hat sie ihr Studium für Lehramt für Musik mit Hauptfach Klavier an der Musikhochschule München aufgenommen.
Elisabeth Urban ist im schwäbischen Binswangen zuhause und studierte an der Münchner Musikhochschule sowohl Schulmusik als auch Violine und Gesang. Sie war beim Philharmonischen Orchester Augsburg engagiert und unterrichtet zurzeit am Pestalozzi Gymnasium in München das Hauptfach Geige.
Der Grassauer Hornist Sebastian studierte ebenfalls an der Münchner Musikhochschule. Er war Solohornist beim Philharmonischen Orchester des Theaters Regensburg sowie Hornist beim Philharmonischen Orchester in Coburg und bei den Münchner Symphonikern. Mittlerweile unterrichtet er an der Musikschule Grassau und leitet die Musikkapelle Reit im Winkl. Er ist Mitglied bei den Grassauer Blechbläsern und Hornist des renommierten Red Socks Brassquintett.

Foto: Horntrio Urban-Krause-Meier

     
Trio Mayer

 

Freitag, 21. Oktober, 20 Uhr


Spirit, Pleasure & more

A New Favourite Song

mit Monika Nielen
(Barockoboe, Oboe du Caccia),
Christoph Mayer
(Barockvioline, Barockviola),
Johanna Seitz (Barockharfe)
Barocke Sonaten, Aria, Lamenti,
Songs und Masques aus Italien
und England von Barbara Strozzi,
Georg Friedrich Händel, Henry Purcell u.a.

Christoph Mayer, aufgewachsen in Bad Aibling und Absolvent des Ignaz-Günther-Gymnasiums, ist seit vielen Jahren ein Geiger und Dirigent von internationaler Reputation. Heute lebt er in Köln und kehrt jetzt für mehrere Konzerte in seine Heimat zurück. Er und die Harfenistin Johanna Seitz spielten u.a. bei Musica Antiqua Köln und bei L´Arpeggiata. Mit unterschiedlichen Ensembles haben sie ca. 50 Kammermusik-CDs produziert. Aus dem Einklang ihrer Ideen über Musik als Dialog zwischen Violine und Harfe entstand das Programm „Spirit & Pleasure“.  
Nun haben sie sich für das Programm „Spirit, Pleasuer & more“ mit der Oboistin Monika Nielen zusammengetan, vielen bekannt aus der Blütezeit von „musica antiqua köln". Die Besetzung mit Barockoboe und Oboe da Caccia, Barockvioline, Barockviola und Barockharfe ist in Klang und Zusammensetzung einzigartig. Aus dem italienischen und englischen Barock spielt das Trio Charakterstücke, Tänze und Arien in einem raffinierten Wechsel von Virtuosität, Eleganz und Gesanglichkeit. Den englischen Teil dominieren die beiden Opernkomponisten Henry Purcell und Georg Friedrich Händel mit traumhaften Arien.

Foto: Trio Christoph Mayer

 

     
Flintsbacher

 

Samstag, 10. Dezember, 15 u. 17 Uhr


Hartmannsberger Advent

mit Bert Lindauer (Sprecher) und regionalen Volksmusikensembles

 

Ähnlich wie das Frühjahrssingen zählt auch der Hartmannsberger Advent zu festen Größen im Hartmannsberger Konzertkalender. So beliebt ist diese traditionelle Veranstaltung, dass sie nachmittags gleich zweimal hintereinander angeboten wird. Auch zum Hartmannsberger Advent bringt Bert Lindauer wieder besinnliche Texte und Gedichte zur Advents- und Weihnachtszeit mit, auch hier sorgen Volksmusikensembles aus der Region für den  musikalischen Rahmen.

Foto: Flintsbacher Saitenbläser, Hartmannsberger Advent 2015

 

 

 

 

 

Karten für diese Veranstaltungen des Kulturvereins im Landkreis Rosenheim e.V. gibt es beim

i-Punkt-Ticketservice Bad Endorf (Tel. 08053 / 300850) oder beim Kroiss Ticket-Zentrum in Rosenheim (Tel. 08031 / 15001)